Der erste Schritt beim multisensorischen Dekodieren ist die Aufteilung in die fünf Basissinne: visuelle Wahrnehmung, akustische Wahrnehmung, olfaktorische Wahrnehmung, gustatorische Wahrnehmung und haptische Wahrnehmung.
Der zweite Schritt beim multisensorischen Decodieren ist die detaillierte Zerlegung der einzelnen Sinnen in ihre einzelnen Komponenten. Denn eine sensorische Ableitung kann erst vorgenommen werden, wenn man die einzelnen Komponenten einer jeder Sinneswahrnehmung kennt und damit auch im Hinblick auf den angestrebten Markenwert gestalten kann.
Liegen alle sensorischen Bestandteile einer Sinneswahrnehmung vor, können diese so abgeleitet werden, dass sie inhaltlich auf den Markenkern einzahlen. Diese sollten so gestaltet sein, dass sie beim Zusammensetzen, dem Kodieren, ein ganzheitliches Markenerlebnis ergeben.
Die Kodierung einer Marke verläuft erfolgreich, wenn alle Sinne in einem kausalen Zusammenhang zu einander stehen und nicht „willkürlich“ entwickelt und durch Konditionierung der Zielgruppe geschaffen wurden. So können nur durch kleine Veränderungen an den einzelnen Sinnesausprägungen unterschiedliche Ergebnisse in der Wahrnehmung hervorgerufen werden.
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